Wie schön wäre es, wenn du ganz entspannt von zu Hause aus an deiner Angst vor dem Autofahren arbeiten könntest? Genau das ist möglich. Ein sehr wirkungsvolles Tool, das ich dafür selbst nutze, ist EFT – die Emotional Freedom Technique, auch bekannt als Tapping. Meine persönliche Erfahrung mit EFT: Ich habe diese Technik selbst bei mir angewendet und sie hat mir bei vielen meiner inneren Blockaden und Glaubenssätze geholfen. In einigen Bereichen konnte ich dadurch Ängste und fest verankerte Gedanken wirklich dauerhaft verändern. Deshalb arbeite ich so gerne mit EFT. Die Methode ist einfach in der Anwendung, flexibel einsetzbar und kann sehr unterstützend wirken. Weil mich diese Technik so überzeugt hat, habe ich mich zur EFT-Practitionerin an der Paracelsus Schule in Hamburg ausbilden lassen. Was ist EFT eigentlich? EFT, die Emotional Freedom Technique, ist eine Methode, bei der bestimmte Punkte am Körper mit den Fingern sanft beklopft werden. Diese Punkte orientieren sich an bekannten Akupressurpunkten. Währenddessen richtet man die Aufmerksamkeit bewusst auf ein bestimmtes Gefühl, zum Beispiel Angst, Unsicherheit oder innere Anspannung. Das Besondere daran ist die Kombination aus zwei Dingen: Zum einen gehst du gedanklich in das Gefühl hinein, das dich belastet. Zum anderen gibst du deinem Körper gleichzeitig über die Berührung ein Signal von Ruhe und Sicherheit. Diese gleichzeitige Aktivierung kann dazu führen, dass sich die Reaktion im Nervensystem verändert. Denn normalerweise läuft es bei Angst so ab, dass dein Körper in eine Stressreaktion geht und sich das Gefühl immer weiter verstärkt. Beim EFT passiert etwas anderes: Du bleibst mit deiner Aufmerksamkeit bei dem Gefühl, aber dein Körper bekommt gleichzeitig durch das Klopfen eine Art Gegenimpuls. Das kann dazu beitragen, dass sich die innere Anspannung nach und nach reguliert. Viele Menschen erleben dadurch, dass sich die Intensität von Angst oder Stress verändert und sie wieder klarer denken können. Ein kurzer Blick auf die Forschung: EFT wurde mehrfach auch wissenschaftlich untersucht. Eine Studie unter der Leitung von Dr. Peta Stapleton hat sich mit den Auswirkungen von EFT auf Stress beschäftigt. Dabei wurde unter anderem der Cortisolspiegel gemessen, also ein Hormon, das bei Stress im Körper ansteigt. In dieser Untersuchung zeigte sich, dass Teilnehmer, die EFT angewendet haben, eine deutlich stärkere Reduktion ihres Cortisolspiegels hatten als Vergleichsgruppen. Das deutet darauf hin, dass EFT einen Einfluss auf körperliche Stressreaktionen haben kann. Wichtig ist dabei, dass solche Ergebnisse immer im Kontext der jeweiligen Studie gesehen werden müssen und nicht automatisch auf jede Person übertragbar sind. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du dich zum Beispiel bei Dr. Peta Stapleton weiter informieren, die sich intensiv mit EFT beschäftigt hat. Wie wir bei GoMovi mit EFT arbeiten: Bei GoMovi nutzen wir EFT als unterstützendes Werkzeug. In der gemeinsamen Arbeit schauen wir zunächst, was genau dir Angst macht und in welchen Situationen es besonders schwierig wird. Oft zeigen sich dabei bestimmte Gedanken oder Gefühle, die immer wieder auftauchen. Mit diesen Themen arbeiten wir dann ganz behutsam weiter. Ein wichtiger Teil ist auch, dass du lernst, diese Technik selbst anzuwenden. So kannst du sie später eigenständig nutzen, zum Beispiel vor einer Fahrstunde oder in Momenten, in denen du merkst, dass die Anspannung steigt. Ein wichtiger Hinweis: EFT kann eine unterstützende Methode sein, um mit Stress, Angst und innerer Anspannung umzugehen. Es ersetzt jedoch keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.