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Ich habe Angst vor Fahrstunden – was soll ich als Fahrschüler tun?

  • 27. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Mai

Angst vor Fahrstunden ist ein sehr häufiges Problem bei Fahrschülern, die natürlich wahnsinnig gerne ihre Fahrerlaubnis hätten, sich aber gleichzeitig nicht vorstellen können, wie sie das schaffen sollen. Viele fühlen sich unsicher, extrem angespannt oder haben Angst, Fehler zu machen. Es entsteht ein echtes Dilemma, aus dem man allein nur schwer wieder herauskommt. In diesem Artikel erfährst du, warum diese Angst entsteht und was du konkret tun kannst, um sie Schritt für Schritt zu überwinden.



So, du sitzt endlich wieder im Auto, und deine Fahrstunde beginnt – und in dem Moment geht schon wieder das gleiche los wie immer - du wirst nervös, dein Körper wird irgendwie hibbelig oder erstarrt. Deine Hände werden feucht, es entsteht ein Kloß im Hals und ein Engegefühl in der Brust.

Spätestens jetzt kommt das Gefühl hinzu, gleich ganz bestimmt einen Fehler zu machen.

Glaub mir, fast alle Fahrschüler kennen dieses Gefühl!

Und auch wenn es sich für dich gerade wirklich blöd und unlösbar anfühlt:

Du bist damit nicht allein.



Warum entsteht Angst vor Fahrstunden?


Angst vor oder während deiner Fahrstunden entsteht oft durch den Druck.

Du wirst beobachtet, musst innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen und hast gleichzeitig das Gefühl, alles richtig machen zu müssen.

Während du viel lieber in Ruhe über das bereits erlernte nachdenken würdest, drehen sich die Räder einfach weiter und du kannst auf einmal weder richtig handeln, noch anhalten. Es ist eigentlich kein Wunder, dass dein Körper da mit hohem Stress reagiert.

Dein Körper und deine Körperreaktionen, versuchen IMMER dich zu schützen. Dein Körper ist auf deiner Seite und er versucht nur, dir von vornherein zu helfen und dich auf diese unangenehme Situation vorzubereiten. :)




Was passiert im Körper bei Fahrangst?


Wenn du Angst hast, geht dein Körper in eine Art Alarmzustand. Deine Amygdala sendet deinem Nervensystem das Signal "Gefahr" - auch wenn objektiv erstmal gar keine da ist. Das passiert innerhalb von Millisekunden und hast in dem Moment keinen Einfluss darauf.

Das führt letztendlich dazu, dass du schlechter nachdenken kannst und Fehler dann auch häufiger passieren.

Du kennst das vielleicht - sobald du wieder aus dem Auto raus, oder Zuhause bist, kannst du dir eigentlich selbst nicht mehr erklären, warum du heute diese Fehler gemacht hast.

Die Krux ist - mit jeder dieser Erfahrungen, wird deine Angst vorm nächsten Mal größer. Jetzt hast du bereits Angst vor der Angst und steckst in Beginn eines Teufelskreises.




Warum „einfach machen“ nicht funktioniert


Viele sagen: „Du musst da einfach durch.“ Und ganz ehrlich gesagt, höre ich solche Sätze auch immer mal wieder von Fahrlehrern.

Aber genau das verstärkt die Angst oft und es hilft dir nun wirklich nicht weiter.


Wenn dein Körper Stress hat, kannst du dich nicht einfach entspannen.

Deshalb ist es wichtig, anders damit umzugehen – nicht mit Druck, sondern mit Verständnis.




Was hilft gegen Angst vor Fahrstunden?


Ich arbeite seit vielen Jahren als Fahrlehrerin und sehe täglich, wie viele Menschen genau an diesem Punkt stehen.

Ich habe GoMovi gegründet, um dich genau dabei zu unterstützen.

Lass uns deine deine Angst nicht wegzudrücken, sondern Schritt für Schritt lösen, damit du dich im Auto wieder sicher fühlen kannst.

Bei deiner nächsten Fahrstunde, deiner Fahrprüfung und auch später, wenn du alleine Autofahren wirst.

Du musst da nicht alleine durch! <3









 
 
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