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Ich bin in der Fahrschule und habe Angst vor der Prüfung - was tun?

  • 30. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Mai

Oh oh… die liebe Prüfungsangst.

Damit bist du wirklich nicht alleine – das kann ich dir schon mal vorweg versprechen! :) Aber nur weil man damit nicht alleine ist, macht es das Problem ja auch nicht besser. Das weiß ich wohl. Dennoch darfst du ganz tief verinnerlichen, dass es Lösungen für diese Prüfungsangst gibt. Dass es Menschen gibt, die sich genau um dieses Problem kümmern, um dir zu helfen.

Fühle dich erstmal verstanden und in den Arm genommen!



Du hast dich durch die Fahrstunden gearbeitet – vielleicht mit viel Aufregung, vielleicht auch mit ein bisschen Angst. Und plötzlich heißt es: Du gehst zur Prüfung.


Und sofort kommen diese Gedanken:

  • „Ich bin noch gar nicht so weit.“

  • „Ich kann das nicht.“

  • „Ich will das nicht.“


Oder doch?

Du willst ja fahren… aber geht das vielleicht auch ohne Prüfung? Natürlich nicht. 😊



Die Gedanken fangen an zu kreisen


Wenn dir das klar wird, kommen oft direkt die nächsten Fragen:

  • Wie läuft das ab?

  • Was muss ich machen?

  • Und vor allem: Ist der Prüfer nett?


Diese Fragen haben alle einen gemeinsamen Hintergrund:


Du versuchst, die Kontrolle über eine Situation zu bekommen, die du nicht zu 100 % kontrollieren kannst.

Und genau das macht vielen Menschen Angst.

Mir persönlich übrigens auch! Ich selbst fand Prüfungen immer ganz ganz furchtbar und ich konnte tagelang vorher nicht schlafen.



Wie sich Prüfungsangst anfühlen kann


Prüfungsangst kann ganz unterschiedlich sein:

  • leichtes Bauchkribbeln

  • Unruhe

  • Herzklopfen

  • bis hin zu starker Angst oder sogar panikähnlichen Reaktionen


Aufregung ist vollkommen normal!


Ich habe in 15 Jahren Ausbildung noch keinen einzigen Fahrschüler erlebt, der vor der Prüfung nicht zumindest ein kleines bisschen aufgeregt war.

Egal ob:


  • jung oder älter

  • Mann oder Frau

  • viel oder wenig Erfahrung


Es ist bei allen gleich.



Good to Know - ein bisschen Aufregung ist sogar hilfreich


Ein gewisses Maß an Aufregung kann dich sogar unterstützen. Im Allgemein bist du wacher und auch konzentrierter. Auch wenn dir einen Tag für der Fahrprüfung noch Fehler passieren, bist du am Prüfungstag oft so fokussiert, dass eben doch alles glatt läuft.

Insofern KANN ein kleines bisschen Aufregung dir helfen, die Prüfung dann auch gut und erfolgreich zu meistern.



Wenn die Angst zu stark wird


Wenn die Angst allerdings sehr stark wird – zum Beispiel in Richtung Panik oder körperlicher Überforderung – dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Mögliche Ursachen können sein:


  • Angst, etwas falsch zu machen

  • Angst, bewertet zu werden

  • Angst vor dem Ungewissen

  • das Gefühl, keine Kontrolle zu haben


Oft sind diese Gedanken vorher gar nicht so präsent. Erst wenn der Prüfungstermin feststeht, wird das Gefühl von Tag zu Tag stärker.



Du musst da aber nicht alleine durch


Wichtig ist, dass du da nicht alleine durch gehst.

Je früher du dich mit diesen Gefühlen auseinandersetzt, desto besser.

Damit du genau dabei Unterstützung bekommst, gibt es GoMovi.

Wenn du merkst, dass dich die Angst stark beschäftigt, zögere nicht, dir Hilfe zu holen und dir das einmal in Ruhe anzuschauen.



Und jetzt etwas ganz Wichtiges für dich


Ich möchte dich an dieser Stelle wirklich beruhigen:

Es ist völlig egal, ob der Prüfer nett ist oder nicht.

(Und ja – die meisten sind wirklich nett. 😉)

Warum?

Weil dein Fahrlehrer dich nicht zur Prüfung schicken würde, wenn du nicht bereit wärst.

Und du willst dein fahrerisches Können nicht von einem fremden Menschen abhängig machen, der nur für kurze Zeit mit im Auto sitzt, oder??

Du hast etliche Stunden in diesem Auto verbracht, und du bist in diesem Auto viel mehr „Hause“ als der Prüfer es jemals sein wird.


Glaub mir,

der Prüfer möchte dir den Führerschein geben.


Er hat kein Interesse daran, dich durchfallen zu lassen. Im Gegenteil:

Die Prüflisten sind voll, es warten viele weitere Fahrschüler – und alle sind froh über jeden, der sicher in den Straßenverkehr entlassen werden kann.



Und zum Schluss


Die Prüfer sind am Ende auch nur Menschen.

Sie machen diesen Job oft seit vielen Jahren:

  • Tag für Tag

  • Stunde für Stunde

  • mehrere Prüfungen täglich


Sie WISSEN dass du aufgeregt bist.  😉

Und wie jeder Mensch haben auch sie mal einen besseren und mal einen weniger guten Tag.


❤️




 
 
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