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Über GoMovi – Warum ich diese Plattform gegründet habe

  • 8. März
  • 2 Min. Lesezeit

Hallo – und wie schön, dass du hier bei GoMovi gelandet bist.


In diesem ersten Blogartikel möchte ich ein wenig erzählen, worum es bei GoMovi eigentlich geht, wer ich bin und warum ich diese Plattform gegründet habe.

Ich bin Julia aus Hamburg und arbeite seit 2009 im Bereich des Kraftverkehrs.


Zuerst habe ich eine dreijährige Ausbildung zur Berufskraftfahrerin im Güterkraftverkehr gemacht. Direkt im Anschluss bin ich Fahrlehrerin für die Klassen BE und CE geworden.

Außerdem fahre ich Motorrad – und ehrlich gesagt bin ich am liebsten auf der Straße unterwegs.

Fahren ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine echte Leidenschaft.


Während meiner Arbeit als Fahrlehrerin habe ich jedoch schnell gemerkt, dass mir an diesem Beruf noch etwas ganz anderes besonders viel bedeutet: der Umgang mit Menschen.


Durch meine hohe Empathie und meine emotionale Sensibilität konnte ich mich oft sehr gut in die Situationen meiner Fahrschüler hineinversetzen – vor allem in ihre Unsicherheiten und Ängste.


Ein großer Teil meiner Schüler hat einen Migrationshintergrund. Viele sprechen nur wenig Deutsch. Einen Führerschein zu machen und sich im deutschen Straßenverkehr zurechtzufinden, ist ohnehin schon eine Herausforderung – selbst für Menschen, die hier geboren sind und mit Sprache und System vertraut sind.

Wenn jedoch zusätzlich noch eine neue Sprache, eine andere Kultur und unbekannte Verkehrsregeln dazukommen, kann dieser Prozess schnell überwältigend wirken.


Das habe ich in den letzten 15 Jahren immer wieder erlebt.

Die Dankbarkeit der Menschen, wenn sie sich verstanden fühlen, wenn jemand ihre Situation wirklich sieht und ernst nimmt, ist oft sehr groß. Gerade in einer Phase, die für viele mit Stress, Unsicherheit oder Druck verbunden ist.


Doch nicht nur Menschen mit Sprachbarrieren kämpfen mit diesem Thema.

Ich habe auch viele Menschen kennengelernt, die hier aufgewachsen sind und trotzdem große Angst vor dem Autofahren haben.

Manche haben bereits Angst vor der Fahrschule selbst. Andere vor dem Fahrlehrer oder vor bestimmten Situationen im Straßenverkehr.

Viele wünschen sich nichts mehr, als später einmal ruhig, sicher und unabhängig unterwegs zu sein.

Und trotzdem bleibt da diese Angst.


In meinen Fahrstunden entsteht oft schnell Vertrauen.

Vielleicht auch, weil ich versuche, jedem Menschen respektvoll, offen und wohlwollend zu begegnen.

Deshalb erzählen mir viele Fahrschüler von ihren Sorgen rund um das Autofahren. Manchmal geht es nur um bestimmte Situationen – zum Beispiel um die Autobahn oder schwierige Verkehrssituationen.

Manchmal betrifft die Angst aber auch den gesamten Prozess des Führerscheinerwerbs.

Diese Menschen zu unterstützen ist mir zu einer echten Herzensaufgabe geworden.


GoMovi ist genau aus dieser Erfahrung entstanden.

Diese Plattform soll Menschen dabei unterstützen, mehr Sicherheit, Ruhe und Vertrauen im Straßenverkehr zu entwickeln – in ihrem eigenen Tempo und mit verschiedenen Methoden, die helfen können, mit Stress oder Angst besser umzugehen.

Wichtig ist dabei: GoMovi ersetzt keine Fahrschule und keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Die Inhalte dienen als unterstützende Begleitung und zur persönlichen Weiterentwicklung.

Unser gemeinsames Ziel ist einfach:

Dass du dich irgendwann sicher fühlst.

Dass du deine Prüfung bestehst

Und dass du dich im Straßenverkehr frei und selbstbewusst bewegen kannst.



Liebe Grüße, Julia







 
 
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